• Samstag 10. August

    13.30- 17.00

     

    Eine Handpan sieht aus wie eine fliegende Untertasse und klingt ein wenig wie die karibischen Steeldrums. Sie lässt sich mit den Fingern spielen und bietet ein riesiges obertonreiches Klangspektrum. Die Handpan klingt auch ohne Vorkenntnisse nach wenigen Minuten und bietet Anfängern damit garantiert ein Erfolgserlebnis.

     

    Was ist eine Handpan?

    Eine Handpan besteht aus zwei Metallkuppen, die miteinander verklebt sind. Auf der Oberseite befinden sich 8 – 12 gehämmerte Klangfelder wobei die Mittelnote den Basston der Skala ergibt. Die Handpan wird meistens sitzend auf den Knien gespielt. Wer auf mehreren Handpans gleichzeitig spielt, benutzt Stative um die Instrumente sicher vor sich aufzustellen. 

     

    Zur Geschichte:

    Die Handpan ist eine Schweizer Erfindung. Panart entwickelte in den 90er Jahren das „Hang“ und löste einen weltweiten Hype aus. Die Nachfrage nach Instrumenten konnte bei weitem nicht gedeckt werden. Unterdessen wird das original „Hang“ nicht mehr gebaut aber es gibt viele sehr gute neue Hersteller.

    Wer sich ein Handpan kaufen möchte, sollte sich vorher gut informieren und sein Instrument am besten selber auswählen. ​

     

    Der Workshop:

    Im Anfängerkurs könnt ihr in lockerer Atmosphäre erste Techniken, Rhythmen und Melodien auf der Handpan lernen.  Ausserdem geht es um:

     

    Grundkonzept des Handpanspielens

    Schlagtechnik

    Rhythmische Grundlagen

    Erste einfache Melodien

    Einblick in die fortgeschrittenen Themen

     

    Ihr benötigt keine musikalischen Vorkenntnisse und bekommt für die Dauer des Kurses eine RAVpan zur Verfügung gestellt. Die Instrumente können nach dem Kurs bei Interesse gekauft werden. 

    Kurskosten 120.- Franken

    Teilnehmerzahl: 4-10

    Handpan Anfänger Workshop

  • Kay Rauber ist 1979 geboren. Als Sohn eines Perkussionisten gehören Musikinstrumente seit klein auf zu Kay Raubers Spielsachen. Im Jugendalter erweitert er seine Perkussionswelt und beschäftigt sich intensiv mit Schlagzeugspielen. Seither ist er in verschiedenen Formationen aktiv. 

    Mit seiner Funkband „Starch“ gewinnt er 2002 den kleinen Prix Walo und spielte an renommierten Festivals wie dem Jazz Festival Montreux oder dem Blue Balls in Luzern. „Starch“ mag das Reisen, somit war Kay Rauber mit „Starch“ in Ex Jugoslawien, Spanien, Südostasien, China, Bangladesch und Australien auf Tour.

     

    Bubble Beatz heisst das bisher erfolgreichste Projekt von Kay Rauber. Ein innovatives Drummer Duo dass alle denkbaren Materialen zu Trommeln zweckentfremdet und bekannt ist für ihre powervolle Show. Das imposante Bühnenbild besteht aus einem mit allen möglichen Schrottmaterialen bestückten Baugerüst. In dieser Formation tourte Kay Rauber mehrfach durch ganz Europa und China und spielte bis heute weit über 500 Konzerte.

     

    Nebst diesen zwei Hauptprojekten gründete Kay Rauber „Trashpercussion“, gibt Workshops und Schlagzeugunterricht an Musikschulen und verfasste 2011 ein Perkussions Lehrmittel (Trashpercussion).  Kay Rauber war beteiligt an Filmusikproduktionen (Utopia Blues, Bersten), war Mitkomponist bei der Musik zum Theaterstück „Restmüll“ am Stadttheater St.Gallen und zuletzt Protagonist im Schweizer Kinofilm „Melody of noise“. 

     

    2015 gründet Kay Rauber „Weld Drums“. Das kleine Unternehmen stellt eigene „steel tongue drums“ her und hat sich wegen der harmonisch klingenden Instrumente besonders in der Yoga und Meditationsszene einen Namen gemacht. 

    Auf seiner Seite ravvast.ch vertreibt er verschiedene perkussive Klanginstrumente wie die „RAV Vast“ und gibt dazu Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene. 

     

     

    Links:

     

    www.ravvast.ch

    www.bubblebeatz.ch

    www.starchmusic.com

    www.weld-drums.com